Buch & Impulse
„Mach dein Business wirksam“
In meinem Kapitel geht es über Unternehmensnachfolge, Familienkonflikte und die Signale des Körpers
Im Buch „Mach dein Business wirksam“ aus der Reihe Herzensbotschaften teilen sechzehn verschiedene Experten ihre Erfahrungen aus dem Unternehmertum. Mein langjähriger Traum ein eigenes Buch bis zum meinem sechzigsten Geburtstag ist noch nicht ganz in Erfüllung gegangen, dennoch habe ich in diesem Buch ein Kapitel geschrieben mit dem Titel „Empathie ist keine Einbahnstraße“ verpackt in eine Geschichte.
Bild rechts: KI – generiert

Die Geschichte handelt von Markus, einem Schreiner, der das Unternehmen seines Vaters übernommen hat. Doch mit der Übergabe eines Familienunternehmens wechseln nicht nur Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Gewachsene Beziehungen, frühere Rollen und unausgesprochene Erwartungen wirken weiter.
Markus möchte das Lebenswerk seines Vaters fortsetzen und dabei seinen eigenen Weg als Unternehmer finden. Dabei begegnet er seinem Vater nun zusätzlich in der neuen Rolle als Unternehmensleiter, während beim Vater sich ebenfalls Rollen ändern.
Wo beginnt die des Sohnes und wo endet die Verantwortung des Vaters ? Was darf bewahrt werden und was darf sich verändern? Wie kann der Nachfolger eigene Entscheidungen treffen, ohne die Leistung seines Vaters abzuwerten? Und wie können beide ihre Bedürfnisse und Grenzen aussprechen, ohne ihre familiäre Beziehung zu gefährden?
Als bei Markus akute Rückenschmerzen auftreten, spiegeln sich die Spannungen in den Beziehungen durch die Unternehmensnachfolge auch in seinem Körper wieder. Die Geschichte führt durch die Verbindung zwischen körperlichen Signalen, Konflikten und anstehenden Entscheidungen.
Dabei geht es um das ICH, das die eigenen Grenzen, Bedürfnisse und Handlungsmöglichkeiten wahrnimmt. Um das DU, dem wir mit Empathie begegnen. Und um ein WIR, in dem das Lebenswerk der vorherigen Generation gewürdigt und gleichzeitig Zukunft neu gestaltet werden kann.
„Höre auf deinen Körper, wenn er flüstert – dann musst du ihm nicht zuhören, wenn er schreit.“

Telemach Verlag · ISBN 978-3-98641-359-0
Mach dein Business wirksam – Herzensbotschaften
Herausgegeben von Daniela Landgraf im Telemach Verlag
In diesem Buch teilen verschiedene Autorinnen und Autoren ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Herzensbotschaften rund um ein wirksames und menschliches Unternehmertum. Mein Beitrag trägt den Titel „Empathie ist keine Einbahnstraße“ und ist als Geschichte erzählt.
Die Geschichte zeigt, wie eng unser Denken, unsere Beziehungen, unsere Entscheidungen und die Signale unseres Körpers miteinander verbunden sein können. Sie lädt dazu ein, genauer hinzuhören:
- auf das, was in uns selbst geschieht,
- auf die Perspektive des anderen,
- auf unausgesprochene Erwartungen und Bedürfnisse,
- auf die Signale unseres Körpers,
- und auf das, was in einem gemeinsamen WIR neu gestaltet werden möchte.
„Mach dein Business wirksam“ ist der dritte Band der Reihe Herzensbotschaften. Sechzehn Expertinnen und Experten teilen darin ihr Wissen aus dem Unternehmertum — Imke Götz ist eine von ihnen.
„Nicht der Konflikt macht krank, sondern der Versuch, ihn nicht zu führen.“
Vom Lesen ins Anwenden
Begleitende Impulse und Downloads
Die Geschichte im Buch lädt zum Nachdenken ein. Die begleitenden Materialien unterstützen Sie dabei, die Impulse auf Ihre eigenen Situationen, Entscheidungen und Beziehungen zu übertragen.
ICH–DU–WIR-Reflexionsweg
Betrachten Sie eine herausfordernde Situation aus drei Perspektiven: Was geschieht in mir? Wie kann ich die andere Person besser verstehen, ohne sie zu bewerten? Und was braucht es, damit wir gemeinsam einen nächsten Schritt entwickeln können?
Erste Hilfe bei Kommunikationsunfällen
Manchmal gerät ein Gespräch plötzlich aus der Spur. Das Kärtchen gibt Ihnen eine kurze Orientierung, um innezuhalten, die Situation bewusster wahrzunehmen und wieder in einen konstruktiven Kontakt zu kommen. Es lässt sich ausdrucken und dort aufbewahren, wo Sie es schnell zur Hand haben.
Gefühls – und Bedürfnislisten
Anhand dieser Listen können Sie schon ein wenig selbst erforschen. Sie können die Gefühlsliste dafür hernehmen um Ihren Gefühlswortschatz zu erweitern Sie können sich auch fragen, um was geht es mir gerade? Welcher Wert oder welches Bedürfnis ist gerade erfüllt oder unerfüllt und wie reagiere ich darauf emotional?
Wie mitfühlend begegnen Sie sich selbst?
Die von Dr. Kristin Neff entwickelte wissenschaftliche Self-Compassion Scale lädt dazu ein, das persönliche Selbstmitgefühl zu reflektieren. Eine Nutzung beziehungsweise Einbindung der deutschsprachigen Fassung wird derzeit mit dem Institut geklärt. Bis dahin wird der Test nicht als eigenes Download-Angebot veröffentlicht.
Angebot folgt nach Klärung der Nutzungserlaubnis
„Mitgefühl und Selbstmitgefühl sind keine Techniken oder Methoden. Sie sind die Art und Weise dem Leben zu begegnen, die immer auf Fülle bedacht ist.“
Robert Gonzales
Vertiefende Angebote
Wenn aus einem Impuls ein persönliches Anliegen wird
Vielleicht erkennen Sie sich in einem Gedanken, einem Konflikt oder einer Situation aus der Geschichte wieder. Die kostenfreien Materialien können Ihnen helfen, Ihre Situation aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Manchmal braucht es darüber hinaus ein persönliches Gegenüber.
Persönliches Reflexionsgespräch
Ein einmaliges Gespräch zur Vertiefung eines Gedankens aus dem Buch oder des ICH–DU–WIR-Reflexionsweges. Gemeinsam betrachten wir, was Sie gerade beschäftigt und was für Sie als nächster Schritt hilfreich sein könnte.
Business Coaching
Wenn Sie eine berufliche Entscheidung, einen Konflikt oder Ihre Rolle intensiver bearbeiten möchten, bietet das Business Coaching einen geschützten Raum für Klärung und Entwicklung.
Begleitung bei Unternehmensnachfolge
In einem Familienunternehmen treffen unternehmerische Entscheidungen auf gewachsene Beziehungen, Loyalitäten und familiäre Erwartungen. Ich unterstütze Sie dabei, Sichtweisen sichtbar zu machen, Verantwortlichkeiten und Grenzen zu klären und eine tragfähige Kommunikation zu entwickeln.
„Wenn Du verstehst, welches Bedürfnis hinter deinen Handlungen liegt, kannst du aufhören dich zu verurteilen.“ M.B. Rosenberg
und ich ergänze: Wenn Du verstehst, welches Bedürfnis hinter den Handlungen Deines Gegenübers liegt, kannst du aufhören Dein Gegenüber zu verurteilen.

Über mich als CO-Autorin
Warum ich diese Geschichte geschrieben habe
Ich wollte wie schon zu Anfang erwähnt bis zu meinem sechzigsten Geburtsatg ein eigenes Buch schreiben. Eigene gesundheitliche und berufliche Veränderungen kamen dazwischen. So wurde es bis jetzt zunächst ein Kapitel .
Der gesamte Prozess als Autorin haben mir sehr viel Freude bereitet und ich habe spannende Erfahrungen mit mir selbst erlebt. Eine davon ist, das ich meine langjährige Beobachtungsgabe gut verschriftlichen kann. Das wusste ich vorher nicht wirklich. Ich wusste, dass ich in meinen über 30 jähriger Erfahrungen als Osteopathin mich sehr gut in Menschen einfühlen kann. Patienten als auch Unternehmer, Führungskräfte und Mensch befinden sich zeitweise in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. Dabei erbebe ich immer wieder, wie eng unser Denken, unsere Sprache, unsere Beziehungen und die Reaktionen unseres Körpers miteinander verbunden sind und wir diese Zusammenhänge auch nutzen können.
So kann aus einem Familienbetrieb in Konflikten schnell eine emotionale Arena entwickeln, in der Wut und Trauer entstehen, weil Nähe, Rollenüberlagerungen und unausgesprochene Erwartungen, Entscheidungen stärker prägen als Fakten.
Die Geschichte von Markus verbindet deshalb mehrere Themen, die meine Arbeit prägen:
- den Körper als wichtigen Wahrnehmungs- und Resonanzraum,
- Empathie und Selbstmitgefühl,
- eine klare und wertschätzende Abgrenzung,
- die Wirkung unserer Sprache,
- Konflikte und Entscheidungen,
- sowie die Frage, wie aus dem ICH und dem DU ein tragfähiges WIR entstehen kann.
Mit meinem Buchbeitrag möchte ich dazu ermutigen, früher hinzuhören – auf den eigenen Körper, auf das, was uns innerlich bewegt, und auf das, was zwischen Menschen noch nicht ausgesprochen wurde.

Kostenfreies Erstgespräch · 30 Minuten
Lassen Sie uns erst einmal miteinander reden.
Am Telefon oder per Video, ganz unverbindlich. Gemeinsam schauen wir:
- Worum geht es Ihnen?
- Was möchten Sie klären oder verändern?
- Passt die Zusammenarbeit für beide Seiten?
Der erste Schritt darf klein sein. Aber er kann etwas in Bewegung bringen.
